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Ein Onlinemagazin wird geboren (3/3) … Der Durchbruch

Jetzt erst recht!

Als nach zweieinhalb Jahren Zusammenarbeit unser Partnerverlag das Projekt verließ, war dies ein Wendepunkt. Wie sollte es weitergehen? Sollte es überhaupt weitergehen? Vom Verlag kam der Vorschlag, die Publikation einige Zeit ruhen zu lassen. Sie sollte weiter im Web stehen bleiben, aber bis auf weiteres nicht gepflegt werden. Ich machte deutlich, dass ich es für wenig sinnvoll hielt, keine aktuellen Inhalte zu bieten und so den in den vergangenen Monaten mühevoll aufgebauten Leserstamm zu gefährden. Dann doch lieber konsequent sein und das Projekt geordnet beenden, statt es langsam und imageschädigend sterben zu lassen.

Doch mein Team und ich sahen in der neuen Situation auch eine Chance. Wir waren davon überzeugt, dass unsere Publikation ein echtes Potenzial hatte, und das regelmäßige, positive Feedback unserer Leser bestätigte uns darin. Als sich herauskristallisierte, dass wir das Objekt alleine weiterführen wollten, mussten neue Finanzierungskonzepte her. Für eine Übergangszeit konnte die Publikation von anderen Projekten mitgetragen werden, denn es hatten sich im Laufe der Zeit Synergieeffekte ergeben und ein Teil der Redaktion war regelmäßig parallel in anderen Projekten mit eingebunden.
In einem weiteren Schritt wurden Kosten reduziert, um das Gesamtprojekt tragfähiger zu machen. Eine deutliche Kostenreduktion wurde durch die Reduktion des Redaktionsstammes erreichen. Der inhaltliche Fokus wurde enger in Richtung europäische Märkte gefasst und jedes einzelne inhaltliche Element, das redaktionellen Arbeitsaufwand verursachte, wurde hinterfragt, was die Publikation in der Summe verschlankte.

Und schließlich musste ein neuer Name her, mit dem wir uns von den Vorgängern emanzipieren und rechtlichen Problemen mit dem ehemaligen Partner als Rechteinhaber des bisherigen Publikationsnamens vermieden.

Perspektiven

Das neue Konzept bewährte sich. Die Besucherzahlen stiegen weiter an, und unser eZine wurde für uns zu einer echten Akquisitionsplattform. Hier konnten wir unsere Branchenkompetenz und Leistungsfähigkeit unaufdringlich und doch überzeugend präsentieren. Auch wenn wir auf deutliche Eigenwerbung verzichteten, konnten wir die Zielgruppe für unsere Dienstleistungen gezielt und kontextnah ansprechen. Rückblickend kann ich sagen, dass keine Marketingmaßnahme für unser Unternehmen vergleichbar effektiv war.

Zusätzlichen Nutzen zogen wir aus Synergieeffekten bei weiteren Projekten für unsere Kunden. Mitarbeiterportale und Informationsplattformen konnten über die etablierte Infrastruktur und durch unsere Erfahrung und Kompetenz in der Produktion von Onlinemedien in jeweils relativ kurzer Zeit und mit Erfolg realisiert werden. Heute existiert Inside-Lifescience nicht mehr als eigenständige Onlinepublikation, sondern wurde redaktioneller Teil eines unseres nicht-öffentlichen Kundeninformationssystems.

Das Projekt war rückblickend eines der besten Beispiele, wie der Einsatz von Onlinemedien gerade kleineren Unternehmen beziehungsweise Dienstleistern eine echte Chance für kundennahes Marketing und Kundenkommunikation bietet.

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Ein Kommentar zu “Ein Onlinemagazin wird geboren (3/3) … Der Durchbruch

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