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Schlechte Kopfnoten für Journalisten

Journalisten haben in der Regel eine ausgesprochen gute Meinung von sich selbst. Nun sind ein positives Selbstwertgefühl und gesundes Selbstvertrauen ja berufsgruppenunabhängig grundsätzlich gute Eigenschaften. Allerdings kann man im Falle der speziellen Spezies des Homo journalisticus manchmal den Eindruck haben, die Selbsteinschätzung kippe in Richtung Hybris. Zum Beispiel, wenn Vertreter derselbigen von sich selbst als vierter Gewalt im Staate oder als Quasi-Kontrollorgan demokratischer Institutionen (wenn nicht sogar der Demokratie selbst) reden.

Dieses hohe Selbstbild könnte nun allerdings Risse bekommen. Nach einer aktuellen Studie der Nürnberger Marktforschers GfK zum Image von Berufsgruppen (GfK Vertrauensindex 2011), ist das gesellschaftliche Vertrauen in Journalisten relativ gering. Berufsgruppe wie Soldaten, Polizisten, Banker und Beamte (und Marktforscher :-)) schneiden in Sachen Vertrauenswürdigkeit deutlich besser ab als die Pressevertreter. Lediglich Marketing- und Werbefachleuten, Managern und Politikern wird weniger vertraut.

Zeit für eine selbstkritische Analyse in Sachen Eigen- und Fremdwahrnehmung?

http://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/008190/index.de.html

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