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„Süddeutsche Zeitung stellt Realität auf den Kopf“

In der Diskussion über Flüchtlinge fehlt mir persönlich schon seit längerem die Balance. Es gab bisher eigentlich nur sehr polarisierende Meinungen.

Einerseits die braundumme Looser, die sich den Frust über die eigene Blödheit und Lebensuntüchtigkeit aus dem Hals schreien. Und auf der anderen Seite diejenigen, die behaupten, dass alle Flüchtlinge Parfüm furzen und jetzt endlich das goldene Zeitalter der regenbogenbunten Multikultihappening-„wir retten die Welt“-Gesellschaft anbricht.

Dabei hat es noch so viel dazwischen.

Medien müssen die Gesellschaft auf dem Weg, der vor uns liegt begleiten. Offen und ehrlich, wahrhaftig, facettenreich, meinungsvielfältig. Wenn Medien hier ihre professionelle Distanz verlieren und sich verleiten lassen, Partei zu beziehen, ist das sehr gefährlich. Denn dann verlieren sie Akzeptanz und verstärken die unsägliche Polarisierung.

Emotionale und tendenziöse Berichterstattung und medienübergreifend-uniforme Kommentare in die „richtige“ Richtung sind vielleicht nett gemeint … aber tatsächlich Öl im Feuer. Wenn sich die Bandbreite an Meinungen medial nicht mehr abbildet, wenn das Gefühl entsteht, Diskussion sein gar nicht möglich, wenn sich Menschen nicht mehr professionell informiert fühlen, wenn Un- oder Halbwahrheiten bekannt werden und die journalistische Integrität beschädigen.

Dann entstehen Verunsicherung und letztlich Angst. Und Angst können wir in der aktuellen Situation am wenigsten gebrauchen.

Deshalb ärgert mich manipulativer Journalismus mit falschen Fakten, wie aktuelle von der SZ betrieben. Siehe …

„Süddeutsche Zeitung stellt Realität auf den Kopf“, von Moritz Breckner im Medienmagazin pro

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