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Don´t go Schiphol!

Nachdem ich vor kurzem gelernt habe, dass nette Tipps unter Kollegen neuerdings „Work-Hacks“ heißen, will ich es mir nicht nehmen lassen, auch einmal einen Work-Hack beizutragen.

Also, hier kommt’s …

Bei Business-Flügen mit Zwischenstopp wird immer wieder auch Amsterdam Schiphol als Umsteigeplatz angeboten. Schiphol ist eines der grössten europäischen Drehkreuze für Flugdestinationen weltweit.

Aber wenn Sie Amsterdam-Schiphol als Umsteigeplatz vermeiden können … tun Sie es!

Tranfers @Schiphol wünscht man seinem ärgsten Feind nicht.

  1. Das Flugfeld ist riesig, und zwischen Landebahn und Gate kurvt der Flieger nach der Landung immer locker 15-20 Minuten durch das niederländische Flachland.
  2. Der Flughafen ist riesig, und Ankunft- und Abflug-Gates sind offenbar grundsätzlich an den jeweils entgegengesetzten Ecken arrangiert.
  3. Zu allem Überfluss muss man im Transfer auch nochmals durch eine Sicherheitskontrolle. Wenn’s blöd läuft, stehen da 500 Touristen mit großem Gepäch, wie mir schon einmal passiert.
  4. Anschlussflüge warten nicht. Dafür werden am Großflughafen Schiphol einfach zu viele Starts abgewickelt. Das ist eng getaktet.

Ich habe es mal kurz überschlagen. Zeitbedarf für Transfer = 15-20 Minuten für’s Cruisen auf dem Rollfeld + 10-20 Minuten fürs Offboarden (je nach Sitzplatz) + 15-30 Minuten Rennen (je nach Konstitution) + 5+x Minuten Sicherheitskontrolle + 2-10 Minuten Rennen zum Abflug-Gate … und die (frühere) Boarding-Time ist noch gar nicht berücksichtigt. Fazit: Bei Transferzeiten unter einer Stunde rennt man … weit! … und wenn der Flieger nur etwas verspätet ist, verpasst man in der Regel seinen Anschluss.

Also: Don’t go Schiphol!

Und es beschwer‘ sich keiner, ich hätte nichts gesagt …

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2 Kommentare zu “Don´t go Schiphol!

  1. Hi CV,

    deine Schilderung kann ich nicht bestätigen. In den letzten 2 Jahren bin ich in Schiphol 3x umgestiegen.
    Eine Umsteigezeit von 60 Minuten hätte immer gereicht.

    Viel umständlicher und unübersichtlicher finde ich Paris CDG. Da fährt man mit einem unkalkulierbaren Bus zwischen den Terminals … Die Ausschilderung ist hier „herausfordernd“.

    Und in FRA z.B. hat man tlw. auch sehr weite Wege.

    • Lucky you!

      Ja, klar. Paris steht auch nicht oben bei mir auf der Liste der bevorzugten Umsteigeplätze. Und in Heathrow reißt man ebenfalls Kilometer. Und auch Frankfurt ist nicht klein … aber effizient organisiert.

      Schiphol schießt für mich allerdings absolut den Vogel ab.

      Aktuellstes Ereignis, Rückreise von einer Konferenz in Dublin im März. Im Vorfeld standen verschiedene Verbindungen zur Auswahl. Direkt nach Basel mit Umstieg in Schiphol, mit den angenehmsten Abflug/Ankunft-Zeiten. Alternativ Umstieg in Frankfurt, mit etwas längerer Reisezeit. Oder Direktflug nach Zürich, mit zusätzlicher Bahnfahrt mit dem ICE vom Flughafen nach Basel.

      Alle kommen gut nach Hause. Alle? Nein! Eine tapfere Schar Konferenzteilnehmer mit Zielen wie Basel, Istanbul, Strasbourg und Paris darf in Amsterdam übernachten. Ich selber war übrigens auf dem Direktflug nach Zürich und trotz zusätzlicher Bahnfahrt zur guten Zeit zuhause. 🙂

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