Blasen-Gedöns

Wenn ich das Unwort des Jahres 2017 aussuchen dürfte, wäre meine Wahl klar: „Filterblase“.

Was für ein hohler, nichtssagender Begriff. Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen …

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In der ‚Filterblase‘ sind immer die Anderen

Das Sein in der „Filterblase“ wird in der Regel denjenigen zugeschrieben, die eine andere Meinung haben. Es ist mittlerweile vor allem ein Kampfbegriff. Eine Killerphrase.

Dabei sitzen Menschen, die Andere in einer „Filterblase“ sehen, oft selber in einer.

Denn …

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Jeder sitzt in seiner ‚Filterblase‘

AfD-Wähler, SPD-Mitglieder, Berliner Spitzenpolitiker, Parteivolkzugehörige, Greenpeace-Jünger, Technik-Freaks, Spitzenmanager, Biobauern, Fussballspieler, Gottesdienstbesucher, Netflix-Abonnenten, Tagesthemen-Schauer, Angestellte im öffentlichen Dienst, Freiberufler, Sportschau-Gucker, Arte-Seher, Lehrer, Schüler, …

Alles „Filterblasen“!

Parallelrealitäten, mit jeweils eigenen Gesprächsthemen, Informationsquellen und Wertesystemen. Natürlich auch mit ‚Grenzgängern‘ und teilweise Überlappungen.

Jeder Schüler, der morgens in der Schule und nachmittags Zuhause in zwei verschiedenen Welten lebt, weiß sofort, wovon ich rede. Bei Wissenschaftlern spricht man schon immer vom „Elfenbeinturm“, der nichts anderes ist als eine „Filterblase“. Die Menschen in meinem Heimatdorf wohnen in einer anderen Welt mit anderen Themen, Werten und Interpretationen als die Menschen in Berlin-Kreuzberg. Beide leben in Deutschland, beide leben in ihren eigenen „Filterblasen“. Schon immer.

Denn …

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‚Filterblasen‘ hat es schon immer gegeben

Irgendwie scheinen „Filterblasen“ als neues Phänomen des digitalen Lebens gehypt zu werden. Sind sie aber nicht. Wie die oben genannten Beispiele zeigen, leben Menschen auch außerhalb von Internet und Social Media in „Filterblasen“. Haben sie immer schon getan.

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Also … „Filterblase“? … so what!

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Der Fake-News-Check

Wie erkenne ich Fake News und moderne Sagen?
5. Der Fake-News-Check

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Der letzte Teil der Miniserie ‚Wie erkenne ich Fake News und moderne Sagen?‘ ist eine Checkliste mit deren Hilfe man mögliche Fake News, Hoaxes und moderne Sagen erkennen kann.

Wenn eine Meldung 4 oder mehr Kriterien erfüllt, ist sie mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Fake News.

Merkmal Ja!
Ich lese die Nachricht in Social Media (z.B. Facebook).
Es wird aufgefordert, die Nachricht zu teilen/weiter zu verbreiten.
Die Nachricht warnt vor irgendetwas.
Die Nachricht stellt überspitzt dar.
Die Nachricht ist emotional geschrieben/verfasst.
Die Nachricht macht mich wütend bzw. regt mich auf.
Die Nachricht verwendet Allgemeinplätze.
Formulierungen sind schwammig oder widersprüchlich.
Die Nachricht ist meinungsstark oder bezieht eindeutig Position.
(aber nicht als Kommentar oder Glosse markiert)
Die Nachricht unterscheidet klar gut/böse und ist wenig differenziert.
Der Charakter von Personen wird „kritisch“ betrachtet.
Es wird eine Geheimorganisation oder eine alles kontrollierende Gruppierung erwähnt.
Datum der Nachricht nicht aktuell oder kein Datum angegeben.
Fehlen Beweise/Belege für einzelne Behauptungen.
Es wird keine Quelle für enthaltene Informationen angegeben.
Wenn ich auf das Link zur Quelle klicke lande ich woanders.
Bei der angegeben Quelle findet sich die Nachricht/Information nicht.
Die angegebene Quelle existiert nicht.
Behauptungen lassen sich nicht verifizieren.
Die Nachricht wird von staatlich kontrollierten Medien verbreitet
(z.B. RussiaToday).
Die  Quelle hat kein Impressum.
Die Nachricht findet sich nur bei einer Quelle
(bzw. bei nahe verwandten Medien)
Bilder passen nicht zum Text.
Bilder sind geklaut und/oder zeigen eigentlich etwas anderes.
Die Nachricht ist bei mimikama.at gelistet.
Der Domainname der URL (Webadresse) passt irgendwie nicht.
Ich habe das Gefühl, dass irgendetwas mit der Nachricht nicht stimmt.

 


Websites, die Fake News listen …

 

8 schnelle Tricks für die tägliche Nachrichtenlektüre (Miniserie ‚Wie erkenne ich Fake News und moderne Sagen?‘)

Wie erkenne ich Fake News und moderne Sagen?
4. Die Quelle

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Das bekommt man immer wieder um die Ohren geschlagen …

Man – möge – doch – bitte – die Quelle(n) prüfen.

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Nur … leichter gesagt als getan!

Soll ich wirklich jedes Mal losrennen und gegenprüfen, ob eine Nachricht oder Information aus einer seriösen Quelle stammt?

Kann ich das? Will ich das?

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Für Profis

… wie Journalisten, professionelle Rechercheure und Analysten gehört eine intensive Quellenprüfung tatsächlich zur täglichen Routine (sollte es zumindest). Wie das Checken der Instrumente vor dem Abflug eines Flugzeuges. Lästig, aber muss halt, wenn man Wert auf Zuverlässigkeit und Qualität legt.

Dabei werden Informationen kritisch hinterfragt und gegengeprüft …

  • Sind enthaltene Kerninformationen plausibel? Kann ein ein Ereignis zu dem genannten Datum überhaupt stattgefunden haben, oder können genannte Personen tatsächlich zum Datum am genannten Ort gewesen sein, etc.
  • Gibt es nur eine einzige Quelle für die Information/Nachricht, oder wird sie durch unterschiedliche Quellen bestätigt?
  • Und ist die Information in den unterschiedlichen Quellen konsistent? Falls es Abweichungen gibt, welche … und warum?
  • Falls es mehrere Quellen gibt, sind diese wirklich unabhängig voneinander, oder hat am Ende nur einer vom anderen abgekupfert?
  • Kann jemand die Nachricht persönlich bestätigen? Ein Beteiligter, ein Zeuge, ein Vertreter einer genannten Institution? Ist diese Person glaubwürdig?
  • Und so weiter und so fort …

Ganz wichtig ist für den Profi auch die Frage „qui bono?; also, wer einen Nutzen von der Streuung der Information/Nachricht zum aktuellen Zeitpunkt haben könnte. Und ob es eine Verbindung zwischen möglichen Nutznießern und der Quelle gibt. Oft sehr erhellend.

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Für meine täglichen Nachrichtenlektüre

… geht das natürlich zu weit. Ich will ja entspannt lesen.

Aber ein paar einfache Dinge gibt es schon, auf die ich achte

  1. Meine Grundeinstellung. Ich mache mir bewusst, dass es keine absolut neutrale Quelle gibt. Ich gehe pauschal davon aus, dass jede Nachricht/Information eine Interpretation enthält.
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  2. Ignoriere Facebook & Co. Soziale Medien eignen sich grundsätzlich nicht als zuverlässige Informationsquellen. Punkt. Leider vermischen sich dort gute Informationen mit einem grossen Haufen Mist. Und es ist wirklich schwierig beides sauber auseinander zu halten.
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  3. Breit informieren. Je nach Zeit und Möglichkeit lese bzw. konsumiere ich unterschiedliche Nachrichtenquellen. Tageszeitung, Wochenzeitung, verschiedene Newsportale, Radiosender und TV-Nachrichtensendungen, und wenn es sich ergibt auch mal gerne eine englischsprachige Zeitung oder Nachrichtensendung gegen den Binnenblick.
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  4. Taucht dieselbe Nachricht bei mehrere seriösen Quellen auf? Lese ich eine Information tagsüber in meiner Zeitungs-App, höre sie später im Radio und sehe sie am Abend in den Nachrichten, schreibe ich ihr eine höherer Zuverlässigkeit zu.
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  5. Was ist die Schnittmenge? Ich achte darauf, wie dieselbe Nachricht in unterschiedlichen Quellen formuliert wird und was trotz unterschiedlicher Interpretation und Schwerpunktsetzung der gemeinsame Kern ist? Welche Informationen sind trotz unterschiedlicher Interpretationen konsistent und immer enthalten?
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  6. Wie ist eine Nachricht geschrieben? Ich achte darauf, wie eine Nachricht verfasst ist. Welche Sprache wird verwendet? Werden einseitig besetzte Begriffe eingesetzt? Ist die Nachricht emotional formuliert (siehe ‚3. Wut‘)? Will sie mich aufregen, mich wütend machen? Gibt es eine „mythische Gruppe“ (siehe ‚1. Die mythische Gruppe‚)? Werden Behauptungen aufgestellt aber nicht bewiesen (siehe ‚2. Beweislastumkehr‚)?
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  7. Keine staatlich kontrollierten/beeinflussten Medien. Haben Informationen von ARD, ZDF, der WELT, der Süddeutschen oder DIE ZEIT für mich einen höherer Stellenwert als beispielsweise von RussiaToday und anderen staatlich kontrollierten Medien.
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  8. Fähigkeit zur Selbstkritik. Für mich haben Nachrichten und Informationen aus Quellen, die Fehler zugeben, eine höhere Wertigkeit. Spricht auch eher für die ARD als für RT.

Und immer wieder: cui bono? …!

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Manipulation durch Emotionen (Miniserie ‚Wie erkenne ich Fake News und moderne Sagen?‘)

Wie erkenne ich Fake News und moderne Sagen?
3. Wut

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Fake News sind oft wütend formuliert … aber wollen auf jeden Fall Wut auslösen. Sie zielen bewusst darauf ab, Emotionen zu erzeugen.

Denn Emotionen und vor allem Wut schalten das sachlich-kritische Nachdenken ab, und verführen dazu, eine Geschichte unreflektiert und ungeprüft weiter zu verteilen. Fake News sind wie Viren, sie wollen anstecken und befallen, Menschen und Gehirne. Und Wut ist Einfallstor und Futter für den Virus.

Wollen Sie Virenfutter sein?

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Ich werde mittlerweile vorsichtig, wenn mich eine Nachricht aufregt, wütend macht, oder traurig, oder betroffen. Merke ich also, dass eine Geschichte oder Nachricht starke Emotionen bei mir weckt, dann halte ich bewusst inne … und hinterfrage und recherchiere nach. Bevor ich einer falschen Geschichte auf den Leim gehe, bloß weil sie mich wütend macht.

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Deshalb:
  • Kopf anschalten und kritisch bleiben
  • bei Geschichten und Nachrichten, die aufregen, vorsichtig werden,
  • und sich nicht von emotionalisierten Bildern oder Geschichten manipulieren lassen

„Beweis mir doch das Gegenteil!“ (Miniserie ‚Wie erkenne ich Fake News und moderne Sagen?‘)

Wie erkenne ich Fake News und moderne Sagen?
2. Die Beweislastumkehr

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Mies aber effektiv.

Etwas behaupten, und beim kritischen Nachfragen kommt ein Spruch wie „beweis mir doch, dass es nicht so ist!“

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Nein, liebe Freunde der Weltverschwörung. Die Beweispflicht liegt grundsätzlich bei demjenigen, der eine Behauptung aufstellt.

Wenn ich behaupten würde, es gäbe einen Mann im Mond, dann müsste auch ich die Existenz eines Mannes im Mond beweisen. Da ich das nicht kann, halte ich meine Klappe, so schön die Vorstellung auch wäre.

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Ich befürchte allerdings, dass sich der typische Verschwörungsanhänger dieser einfach Logik entzieht. Also gibt es weiterhin Bücher über diverse Weltverschwörungen, Merkels Masterplan zur Abschaffung des deutschen Volkes, den Imperialismus von EU und NATO, die Nichtexistenz der Bundesrepublik Deutschland, krankmachende Impfungen, Krebsheilung durch hochdosierte Vitamine, Chemtrails, dass die Amerikaner nie auf dem Mond gewesen wären, die angeblichen Inszenierung von 9/11, die Scheibentheorie , UFOs, Nessie, den Yeti, und möglicherweise auch über einen Mann im Mond.

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Ich muss allerdings zugeben, dass es einen Vorteil gibt, sich auf diese falsche Denke einzulassen. So kann ich ganz entspannt alle Verschwörungsanhänger, Impfgegner, Volksretter, UFO-Jäger, Vitaminfanatiker, etc. zu durchgeknallten, neurotischen Spinner deklarieren … … … beweis‘ mir doch das Gegenteil!

Mythische Gruppen und Geheimorganisationen (Miniserie ‚Wie erkenne ich Fake News und moderne Sagen?‘)

Wie erkenne ich Fake News und moderne Sagen?
1. Die mythische Gruppe

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In sozialen Netzwerken kursieren immer wieder Falschmeldungen (‚fake news‘, ‚hoaxes‚) und moderne Sagen.

Diese haben sehr oft als – selbstredend bösen – Protagonisten eine mythische Gruppe, anonym, amorph, und oft ‚geheim'(nisvoll). Beispiele gefällig?

  • „die USA und die CIA“ … ein beliebter Klassiker
  • „der militärisch-industrielle Komplex“ … vormals sehr beliebt in linksintellektuellen Kreisen, ist aber irgendwann irgendwie abhanden gekommen
  • „die Atomkraftlobby“ … die sich allerdings mittlerweile irgendwie selber atomisiert hat
  • „die Pharmaindustrie“ … wobei sich Insider bei der Vorstellung totlachen
  • „die jüdische Weltverschwörung“ … als Vorstellung sehr bekloppt, aber leider unkaputtbar
  • „die Eliten“ … hallo! … gleich mehrere?
  • „die etablierten Parteien“ … gerne von Parteigängern vorgworfen, die sich selber gerade etabliert haben
  • „DIE Lügenpresse“ … warum habe ich dabei immer einen kleinen, grauen, zeternden älteren Herren mit verbissenem Gesicht vor Augen?
  • „DIE Flüchtlinge“ … war in den 50ern schon mal beliebt … jetzt wieder da
  • „DIE Klimalobby“ … aber auch gerne alternativ „DIE Klimaleugner“
  • etc. pp.

Übrigens immer gerne mit dickem, fetten, grossen, dreifach unterstichenem „DIE“ („DIE Pharmaindustrie“ zum Beispiel). Ein verbaler Zeigefinger, fest, bestimmt und unumstösslich ausgestreckt in Richtung des unsagbar Bösen.

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Die mythische Gruppe bzw. Geheimorganisation zeichnet sich dadurch aus, dass sie …

  1. ein Mythos ist, also nicht real existiert,
  2. aber die sich als als fiktive Projektsfläche eignet, um ihr pauschal das ganze Unglück der Welt zuzuschreiben, wie Hexen, Drachen oder die Anhänger Lord Voldemorts,
  3. sich auch keiner gegen Vorwürfe gegen diese Gruppe wehrt, weil sich erstmal gar keiner angesprochen fühlt oder es einfach real niemanden gibt, der sich angesprochen fühlen könnte,
  4. und die Vorstellung der bösartigen, formlosen Masse einen grusligen Schauer erzeugt, ähnlich wie der Anblick des Raubzuges einer wimmelnden Wanderameisenkolonie im brasilianischen Regenwald.

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Ich denk mir nur immer … bei all den vielen aktiven, geheimen Gruppierungen, die alle irgendwie eine Art Weltherrschaft anstreben … müssten die sich doch eigentlich gegenseitig ganz schön ins Gehege kommen, oder?

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Lange Rede, kurzer Sinn:

Verwendet eine Nachricht oder Geschichte eine mythische Gruppe oder Geheimorganisation, dann ist es mit Sicherheit eine ‚fake news‘ bzw. eine moderne Sage (= Lügengeschichte).

Trumpomania

Ich bin genervt!!!

Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass es mit der US Präsidentenwahl endlich vorbei ist. Aber seit Donald Trump tatsächlich zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde, schrauben sich echte Aufregung, künstliche Aufregung und der opportune Trump-Alarmismus in ungeahnte Höhen.

Auf allen Kanälen wird man weiterhin zugeballert, wie die Amis uns das bloß antun konnten und wie schlimm es sei und wohin das noch alles führen soll. Eine subtile Mischung aus „der Gruselclown im Oval Office“ und „Das Ende ist nah!!!“

Hej, Leute. Füsse auf den Boden! Trump ist nicht der erste Schwachmatiker im Amt, und er wird auch nicht der letzte sein.

Der Präsident der russischen Föderation, ein ausdrücklich gefährlicher Mann, der seine Minderwertigkeitskomplexe in Schulhofrüpelmanier auslebt und gleichzeitig sein Land in Grund und Boden wirtschaftet, wird von seinem Volk mit grosser Mehrheit unterstützt und verehrt … und finden selbst bei uns verirrte Anhänger.

Der egomanische Präsident der türkischen Republik bricht im Akkord die Gesetze seines Landes, entzündet vorsätzlich und aus politischem Eigennutz den bewaffneten Konflikt mit den Kurden neu und zieht einen kalten faschistischen Putsch durch … und wird von großen Teilen seines Volkes geliebt.

Die Griechen haben einen linksextremen Parteifunktionär zum Ministerpräsidenten gewählt, der als Lebensleistung aber auch sowas von absolut gar nichts vorzuweisen hat außer der grundsätzlichen Bereitschaft, sein Land mit Vollgas gegen die Wand zu fahren.

Die Briten sind mit wehenden Fahnen und abgeschaltetem Frontallappen den Lügen exzentrischer Populisten wie Farage und Johnson in den Brexit gefolgt.

Selbst im ‚Land der unbegrenzten Möglichkeiten‘ gab es bereits vor einen abgehalfterten B-Movie Schauspieler, der sich von seiner Astrologie-fanatischen Ehefrau beraten ließ, (R Reagan) sowie einen grenzdebilen Von-Beruf-Sohn (GW Bush). Ersterer wird von wesentlichen Teilen seines Volkes bis heute als Ausnahmepräsident verehrt.

Last not least, gab es mal einen deutschen Bundeskanzler, der seine Wiederwahl vor allem mit populistischem Oderflut-Heldenepos und berechnender Antikriegsrhetorik gewann.

 

Demokratie heißt nicht, dass immer der oder die Beste gewählt wird bzw. ins Amt kommt. Und Demokratie heißt, dass potenziell jeder in ein Amt gewählt werden kann, es gibt keine Mindestqualifikationskriterien. Wenn dem nicht so wäre, wäre es keine Demokratie sondern Oligarchie (der definiert Befähigten).

Eine gute Demokratie hält Amtsträger wie Trump aus. Und überzeugte Demokraten sollten das auch …

… mit einer guten Portion Gelassenheit.